
Es gibt Wochenenden, da möchte man am Liebsten gar nicht aufstehen und alles vom Bett aus erledigen. Und wer schon mal Frühstück im Bett hatte, weiß, dass es einige Jonglagekünste erfordert, nichts zu verschütten. Um Abhilfe zu schaffen, gibt es hier den Bauplan einer Bettbrücke. Sie ist eine Art durchgehender Tisch und somit eine perfekte Ablage. Wenn sie nicht mehr benötigt wird, kann man sie einfach wegrollen. Der Bau der Bettbrücke erfordert das richtige Zubehör und ein wenig Geschick.
Das Zubehör:
Das ist zu tun:
Zuerst werden die Holzmaterialien der Bettbrücke nach Anleitung zurecht geschnitten. Wer das nicht zuhause machen kann oder möchte, nutzt einfach den Schneideservice im Baumarkt. Die Wangen (Seitenteile) werden nun verdoppelt, indem eine Seite komplett eingeklebt und eine weitere Platte bündig aufgelegt wird. Zur Fixierung wird diese Konstruktion mit Schraubzwingen gesichert.
Mit Erreichung der Bindung werden Dübellöcher an der Stirnseite der Wangen gebohrt. Wichtig ist jedoch, dass Markierungshilfen in die untere Tischplattenseite gesetzt werden, damit sie später bündig passt. Es ist darauf zu achten, dass die Tischplatte bei der Gegenbohrung nicht durchlöchert wird. Um die Tischplatte an die Seitenteile zu fixieren, streicht man die Dübel und die Wangenstirnseite mit Leim an und setzt beides bündig passend zusammen. Zur Fixierung sind Schraubzwinger zu verwenden.
Als nächster Schritt wird Leim auf die Leistenseite gestrichen und diese unter die Tischplatte geklebt. Nun werden die Rollen an den Fußenden der Wangen befestigt. Um die Bettbrücke optisch aufzuwerten und zu schützen, wird die Lasur aufgetragen. Nach der Trocknungszeit ist eine Vorbehandlung von Nöten. Dazu werden sämtliche Holzteile mit Sandpapier in mehreren Durchgängen geschliffen und geglättet. Den Feinstaub beseitigt man am Besten mit einem feuchten Lappen. Nachdem die aufgetragene Lasur getrocknet ist, kann das Wochenende mit Frühstück im Bett kommen.